Green Goddess Pizza

„You had me at Pizza.“ So oder so ähnlich könnte ich antworten, wenn mich Freunde fragen, ob wir vielleicht doch einfach was bestellen wollen. Denn ganz ehrlich, wer sagt schon „Nein“ zu Pizza? Unter dem gleichen Motto hat Marc von Bake to the roots dazu aufgerufen, klassische, neu interpretierte, verrückte oder vielleicht auch auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbare Pizzarezepte zu kreieren. Klassisch bin ich eigentlich immer bei Pizza Funghi dabei, aber für dieses Event habe ich euch mal eine etwas vollwertigere Variante mit allem möglichen an grünem Gemüse mitgebracht. Denn wer sagt, dass Pizza gleich ungesund sein muss?

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Films: 2-Tages-Wanderung mit Hüttenübernachtung

Flims Travel Diary – Teil 1

18 Kilometer, 1.660 m bergauf und 5 erste Male. So könnte man meinen Kurztrip in die Alpen knackig in Zahlen zusammenfassen. Wer es vielleicht schon bei Instagram gesehen hat: Ich war vor ein paar Wochen im wunderschönen Flims in den Schweizer Alpen. Und ich bin hin und weg.  

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Kichererbsen-Sandwich mit Gorgonzola

Kennt ihr das? Manchmal freut man sich richtig darauf, etwas neues auszuprobieren. Hat schon im Kopf, dass es richtig gut wird. Nur um festzustellen, dass es so gar nicht geworden ist, wie man sich das vorgestellt hat. Frust. Beim nächsten Mal wird es besser, ja. Aber trotzdem.

Und dann gibt es diese Momente, wenn deine Erwartungen gar nicht so hoch sind und du erst einmal einen Moment brauchst, um zu kapieren, dass es richtig gut geworden ist. Da es hier auf dem Blog gelandet ist, werdet ihr schon ahnen, dass es sich bei diesem Post um letztere Erfahrung handelt.

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Veggie Tacos, von denen du nicht genug bekommen wirst

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, schlummert schon eine Weile auf meiner Festplatte. Aber irgendwie war es die letzten Wochen so schön, dass ich es nicht geschafft, es endlich mal mit euch zu teilen. Doch gerade an so heißen Tagen wie dieses Wochenende und morgen, kommen diese schnellen Tacos genau richtig:

  1. Ihr müsst nicht lange in der Küche stehen, in weniger als 20 Minuten können die Tacos fertig sein. Mehr Zeit in der Sonne also 🙂
  2. Die Tacos sind durch die frischen Zutaten sehr leicht und auch für heiße Sommertage perfekt.
  3. Eingepackt lässt sich diese Köstlichkeit auch super zu einem Picknick mitnehmen.

Der einzige Nachteil: Für die Salsa (und die ist der Hammer!) müsst ihr einmal den Ofen anwerfen. Aber kleiner Tipp: Die Salsa lässt sich auch super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

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Schnelle Frühlingstarte mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit! 🙂 Hätte mir jemand vor noch zwei Jahren gesagt, dass ich mich über den bloßen Fakt, dass dieses zarte Stangengemüse endlich wieder auf den Feldern sprießt, so freuen würde – nun – ich hätte vermutlich lachen müssen.

Spargel war bei meiner Familie eigentlich immer so ein Papa-Ding. Da wurde der erste Spartenstich gefühlt mehrere Monate vorher im Kalendar eingetragen und über die wenigen Wochen, die so liebevoll Spargelzeit genannt werden, im Ausmaß eines Jahresvorrats ausgenutzt. Lange Zeit mochte ich die labbrigen Stangen gar nicht. Nur in reichlich Sauce Hollandaise getunkt, kamen die Dinger irgendwie auf den Teller. Aber! Wie gut, dass sich Geschmacksnerven ja auch ändern.

Vier Gründe, um mehr Spargel zu essen:

  • Spargel ist ein echtes Fit-Food: Auf 100 Gramm hat er gerade mal 18 Kalorien und so gut wie kein Fett. Durch seine Ballaststoffe hält er außerdem lange satt.
  • Spargel wirkt durch die enthaltende Asparaginsäure entwässernd (die Nierenfunktion wird angeregt).
  • Zu seinen wertvollsten Nährstoffen gehören unter anderem Vitamin B1, Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E und K. Aber Achtung! Die Vitamine E und K sind fettlöslich und benötigen zur optimalen Verarbeitung immer etwas Fett. (Vitamin K ist zum Beispiel gut für Knochen, da es hilft, Kalzium aufzunehmen).
  • Kalium und Selen sind nur zwei weitere Beispiele für Nährwerte, die sich in großen Mengen im Spargel finden.
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Cinnamon-Addiction: Von Zimtschnecken und Zupfbrot

Wenn ihr eins über mich auf diesem Blog gelernt habt – dann, dass ich absolut verrückt nach Zimt bin. Egal ob herzhaft oder süß, im Kaffee oder in der Tomatensauce – mindestens eine kleine Prise Zimt gehört dazu. Als ich also vor ein paar Wochen mit einer Kollegin auf das Thema Zimtschnecken kam, begann es sofort in meinem Kopf zu rattern. Wann war das letzte Mal, das ich die lecker-saftigen Köstlichkeiten gegessen haben? Uh – das ist verdammt lange her. Damals – das ist jetzt gut drei Jahre her – war ich mit meinem Freund auf einem Roadtrip durch den wunderschönen Sunshine-State Kalifornien. Wir sind sechs Uhr morgens aufgestanden, um uns auf den Weg vom Yosemite Park in Richtung Las Vegas zu machen. Es standen also einige Stunden Autofahrt vor uns – aber das wäre mal eine Geschichte für sich. Zurück zu den Zimtschnecken: Als wir irgendwann aus dem Park wieder raus waren und uns der Magen schon in den Knien hing, kamen wir endlich an einen Raststopp. Und es wären vermutlich nicht die USA, wenn es nicht irgendwo auch etwas gratis zum Probieren gibt. Da wären wir jetzt auch endlich bei den „Cinnamon Rolls“ angekommen. Die gab es nämlich noch schön warm mit viel Icing direkt auf die Hand. Herrlich.

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Butternusskürbis-Curry mit Kichererbsen und Spinat

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Curry ist eine große Liebe von mir. Eine Dose Kokosmilch, etwas Currypaste, Ingwer und was auch immer an Gemüse da ist – und schon steht ein schönes cremiges Curry auf dem Tisch. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, gehören Currys aller Art zum wöchentlichen Essenplan. Dampfend warm, cremig und meistens mit einer frisch-scharfen Note – hmm.

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Kulinarisches Reisen: Oh, schönes Kopenhagen

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Zwei (oder wenn wir Glück haben auch drei) Mal im Jahr sitze ich mit meinem Freund beim Abendessen und das freudige Thema Urlaub kommt auf. Oder auch leidig –  denn bei einem Abend bleibt es nicht. Mein erster Einwand: Warum in die Ferne schweifen, wenn wir auch so nah ganz tolle Ziele haben. Für den Herrn ist Urlaub aber nur dann Urlaub, wenn er mal rauskommt – so richtig weit eben. Dann gehen die hitzigen Diskussionen mit sorgfältig zurecht gelegten Argumenten los. Ach, es ist ein ewiger Kampf. Meinen Traum vom Urlaub auf einem Bauernhof bzw. einer Alm in den Alpen habe ich bereits als Einzelmission verbucht. Da ist trotz aller Liebe und meiner Begeisterung nichts zu machen.

Genau so einen Abend hatten wir mal wieder vor einigen Wochen. Wo soll es für einen Kurzurlaub hingehen? Als der Herr für die vier Tage gar mit Bali und Thailand ankam, wusste ich auch erst mal nicht, was ich sagen sollte. Da ist man ja fast länger im Flieger als im Urlaub. Das kam mir also nicht in die Tüte. Die Nord- oder Ostsee ist doch auch schön. Und so schön nah. Der Kompromiss: Ostsee klingt gut. Ins Ausland sollte es trotzdem gehen. Und da wir noch nie in Dänemark waren, fiel die Entscheidung letztendlich auf Kopenhagen.

Und Kopenhagen – oh du wunder, wunderschönes Kopenhagen. So weit im Norden war ich – bis auf einige Stunden im Flugzeug auf dem Weg in die USA – noch nie. Und ich bin begeistert. So. eine. schöne. Stadt. Kopenhagen ist unglaublich sauber, hat einen sehr cleanen Style und viel zu bieten.

Allein die Fahrt war schon ein kleines Highlight. Zwar haben wir die Strecke etwas unterschätzt, haben dafür aber einen tollen Einblick in das Land bekommen. Unsere Unterkunft war etwas außerhalb von Kopenhagen in Charlottenlund, weil wir gerne auch etwas Zeit am Meer verbringen wollten.

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Eins sei zu Kopenhagen (und bestimmt auch Dänemark im Allgemeinen) gesagt: Billig ist das Ganze nicht. Aber das hatte ich aus den skandinavischen Ländern schon vorher gehört. Das nur nebenbei.

Kopenhagen hat viele, viele schöne Ecken. Was mir super prägend im Gedächtnis geblieben ist, war unser Ausflug auf die Vor Frelsers Kirche (Erlöserkirche). Sagt euch der Name was? Mir auf jeden Fall erst mal nicht, aber als wir davor standen, kam die Erleuchtung. Der Kirchturm war früher nicht nur auf einem Sehenswürdigkeiten Puzzle von mir, sondern hängt auch in der Küche von einer Freundin. Gesehen hat man die kunstvoll gebogene Turmspitze bestimmt schon mal irgendwo.

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Ich habe ja eigentlich keine Höhenangst, aber kurz nach zwei Umdrehungen um die Turmspitze war es bei mir vorbei – höher musste es wirklich nicht gehen. Das war wirklich der reine Wahnsinn. Auf dem 1 Meter breiten Weg, nur ein Gitter vom Abgrund entfernt, so hoch über Kopenhagen zu stehen und die Stadt so frei von oben zu sehen –  da habe ich eigentlich keine Worte für. Das war einfach richtig geil. Mit zittrigen Knien ging es dann wieder runter. Was nicht zu unterschätzen ist: Im Hauptturm drin führt der Weg super schmale und steile Treppen hoch. Ein Zurück zwischendurch ist eher schwer. Ihr solltet es euch also wirklich überlegen, ob ihr rauf wollt. Aber es lohnt sich auf jeden Fall für jeden, der Schwindelfrei ist! 🙂

Der Eintritt kostet übrigens irgendwas um die 45 DKK, wenn ich mich recht erinnere. Das sind dann so um die 6 Euro.
Ach und lasst euch von Schlangen bis zur Tür raus nicht abschrecken, man ist viel schneller oben als man denkt.

Am nächsten Tag haben wir das Tourimäßigste, was es in Kopenhagen gibt, mitgenommen: Die kleine Meerjungfrau. Zwischen den Trauben an Menschen habe ich es dann tatsächlich auch geschafft, ein kleines Foto zu schießen. Also hier – aus reiner Pflicht – die kleine (traurig reinschauende) Meerjungfrau.

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Direkt am ersten Tag haben wir auch den Botanischen Garten mitgenommen. Das Beste: Er ist kostenlos und so kann man im teuren Kopenhagen schon mal ein bisschen Geld sparen. Aber auch alle, die ruhige Orte mit viel Ästhetik mögen: Hier seid ihr goldrichtig. Im Sommer lässt es sich hier bestimmt auch schön picknicken.

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Umzugschaos und das Beste vom Sommer: Pesto-Blume (auch im Herbst lecker)

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Throwback Post. Ohne Internet, ohne Kühlschrank und keine Sitzmöbel (Update: Sitzmöbel gibt es mittlerweile und der Rest ist auf dem Weg, yeahiii) – so sieht es momentan noch bei mir aus. Der Karton mit Messbecher, Schüsseln, Muffinbackblech und – ja, sogar – meinen scharfen Messern liegt schön verpackt bei meinen Eltern zuhause und wartet sehnsüchtig auf den Transport in meine neue Heimat Hamburg. Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in einer kurzen Nachmittagsaktion – Möbelshoppen inklusive – in eine kleine, aber niedliche Wohnung eingezogen bin. Seitdem kann ich zwar stolz behaupten, immerhin schon einmal müßig per Hand mein Bett zusammengeschraubt zu haben, allerdings hört es da auch schon auf.
Entsprechend ist schnell zusammengeschnippeltes und wenig aufwendiges Essen gerade mein allergrößter Freund! Allein schon deshalb, weil es nicht wirklich Spaß macht Gemüse oder Sonstiges mit einem einfachen Brotmesser zu schneiden – besonders fotoästhetisch ist das leider auch nicht. Aber ich halte mich mal an einen alten Spruch fest: Was lange währt, wird endlich gut! Nächste Woche kommen meine fehlenden Kartons und dann schaffe ich es hoffentlich auch, einen vernünftigen Tisch mit Stühlen anzuschaffen (mittlerweile geschehen). Die chinesische auf-dem-Boden-sitzen-Variante mag zwar die ersten paar Tage nach dem Einziehen noch einen gewissen Umzugscharme haben, länger dann aber auch wirklich nicht.

Und da in all dem (nicht vorhandenen, da buchstäblich nicht vorhandenen) Chaos mein abendliches Kochritual etwas leidet, habe ich auch nicht wirklich aktuellen Content. Gut also, dass ich noch einige Fotostrecken in meinem Speicher habe, die seit vor meinem Urlaub in Kopenhagen darauf warten, geteilt zu werden. Deshalb gibt es heute mein Lieblingsrezept der letzten Monate und mittlerweile ein Dauerbrenner auf etwaigen Familienfeiern: Pestobrot in Blumenform.

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Warum das eins meiner Lieblingsrezepte ist? So einfach werdet ihr eure Freunde und Verwandte nie wieder begeistern. Außerdem könnt ihr das Brot jederzeit zum Grillen, zur Party oder als Vorspeise zum Dinner mitbringen. Das Ganze lässt sich auf am Vortag super vorbereiten, was ich immer recht praktisch finde.

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Lavendelsirup

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Ich liebe es, wenn ich das, was in meinem Garten wächst, in der Küche verarbeiten kann. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu wissen: Das ist hier gewachsen, wurde nicht gespritzt oder sonst wie behandelt. Und auch Pflanzen, die man vielleicht nicht gleich mit Essen verbindet. Wenn Lavendel blüht, sieht das nicht nur wunderschön aus und betört unseren Geruchssinn. Aus Lavendel kann man auch richtig leckere Sachen machen. Deshalb habe ich die letzte Ernte dieses Jahres noch einmal dazu genutzt, leckeren Lavendelblüten-Sirup herzustellen.

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