Green Goddess Pizza

„You had me at Pizza.“ So oder so ähnlich könnte ich antworten, wenn mich Freunde fragen, ob wir vielleicht doch einfach was bestellen wollen. Denn ganz ehrlich, wer sagt schon „Nein“ zu Pizza? Unter dem gleichen Motto hat Marc von Bake to the roots dazu aufgerufen, klassische, neu interpretierte, verrückte oder vielleicht auch auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbare Pizzarezepte zu kreieren. Klassisch bin ich eigentlich immer bei Pizza Funghi dabei, aber für dieses Event habe ich euch mal eine etwas vollwertigere Variante mit allem möglichen an grünem Gemüse mitgebracht. Denn wer sagt, dass Pizza gleich ungesund sein muss?

Ihr könnt für diese Pizza alles selber machen und sie wird trotzdem noch in weniger als einer Stunde fertig auf dem Tisch stehen. Als Basis habe ich einen ganz einfachen Roggenfladen genommen. Ich mag Roggen sehr gerne, weil es einen hohen Ballaststoffanteil, viele Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe hat. Und damit auch schneller und vor allem länger satt macht. Wer Roggen nicht verträgt oder einfach nicht mag (soll es ja geben), dann einfach ein anderes Mehl nehmen und ggf. den Wasseranteil anpassen.

Mit den Toppings könnt ihr euch komplett austoben. Das Pesto hat aus meiner Sicht das Gemüse super komplementiert. Bei mir gab es Rucola-Walnuss-Pesto, das im Gegensatz zu dem typischen Basilikum-Pesto etwas herber und schärfer im Geschmack ist und mit dem Roggenboden ein rundes Geschmackserlebnis bildet. Das Rezept findet ihr schon auf dem Blog: Rucola-Walnuss-Pesto. Natürlich geht auch jedes andere Pesto oder andere Sauce gut.

Für die Toppings habe ich alles Grüne genommen, was ich noch in der Küche hatte. So kann man ganz nebenbei und ganz lecker alle Überbleibsel der Woche aufbrauchen 😉 Wie ihr seht, hatte ich noch Paprika, Kichererbsen und rote Zwiebel über. Gut – Letztere sind nicht grün, aber passen doch farblich auch super rein?! Gekauft habe ich nur noch die Artischocken. Irgendwie habe ich da in letzter Zeit echt einen Hieb drauf. Passte aber auch super zu der Green Goddess Pizza – nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen des leichten und frischen Geschmacks. Übrigens: Ich nehme Artischocken immer aus dem Glas. Einmal habe ich mich an das Blütengemüse in voller Pracht gewagt und wurde mit zerstochenen Fingern und jeder Menge Artischocken-Flausch in der Küche bestraft. Da wusste ich: nie nie wieder.

Aber gut, zurück zum Rezept. Die Pizza ist echt super easy. Beim Teig müsst ihr ein bisschen schauen, wie viel Wasser ihr nehmt. Der Teig sollte eine schöne, homogene Masse ergeben. Am besten als das Wasser erst nach und nach zugeben. Dann könnt ihr besser einschätzen, wie viel ihr braucht. Ich empfehle euch auf jeden Fall, den Boden erst alleine ein wenig im Ofen zu backen, da er einfach länger braucht als das Gemüse. Ansonsten bleibt nur der Rat: Tobt euch aus und probiert, was euch am besten schmeckt. Dann habt ihr immer eine gesündere und nicht weniger leckere Alternative zur Hand 🙂

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Green Goddess Pizza
Vorbereitungszeit
20 Min.
Zubereitungszeit
20 Min.
Arbeitszeit
40 Min.
 

Vollwertige Pizza aus Roggenteig und deinem liebsten grünen Gemüse. *vegetarisch, vegan 

Zutaten
  • 200 Gramm Roggenmehl
  • 1 EL Olivenöl Extra Nativ
  • ca. 130 ml Wasser
  • Salz, Oregano
  • 3 EL grünes Pesto (z. B. selbstgemachtes Rucola-Walnuss-Pesto)
  • 2 handvoll grünes Gemüse z. B. Artischocken, grüne Paprika, Rucola
  • 2 EL Kichererbsen (aus der Dose oder vorher entsprechend gekocht)
  • 0,5 rote Zwiebel
Anleitungen
  1. Ofen mit dem Blech auf 200°C vorheizen. 

  2. Für den Teig Roggenmehl mit Salz und Oregano vermengen. Olivenöl hinzugeben. Die Mehlmischung Schritt für Schritt mit Wasser vermengen, bis eine homogene, feste Masse entsteht. Ihr solltet am Ende eine Teigkugel haben, die zwar fest ist, aber nicht beim Drücken zerbröselt. Teigkugel zur Seite stellen.

  3. Als nächstes habe ich mein geliebtes Rucola-Walnuss-Pesto gemacht. Das Rezept habe ich euch weiter oben verlinkt. Aber ihr könnt den Schritt natürlich auch überspringen und ein bereits fertiges Pesto nehmen. 
  4. Gemüse vorbereiten (je nach Art waschen, abziehen, entkernen) und mundgerecht schneiden (Paprika in dünne Streifen, Zwiebel in feine Ringe, Artischocken halbieren etc.).

  5. Backpapier bereitlegen und mit ein wenig Mehl bestreuen. Teig ausrollen (das erfordert ein wenig Kraft, da das Roggenmehl den Boden sehr fest macht) und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Backofen etwa 5 Minuten anbacken.

  6. Pesto auf dem Boden verteilen und mit Gemüse belegen. Für etwa 15 Minuten im Ofen knusprig backen.

  7. Wer will, kann die Pizza noch mit frischem Rucola und etwas Parmesan bestreuen. Direkt genießen 🙂 

Rezept-Anmerkungen

Du kannst die Pizza natürlich ganz nach deinem Geschmack anpassen (z. B. mit Tomatensauce, Frischkäse, etc.). Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. 

Pizza mit Fit-Food-Charakter 🙂

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