Kichererbsen-Sandwich mit Gorgonzola

Kennt ihr das? Manchmal freut man sich richtig darauf, etwas neues auszuprobieren. Hat schon im Kopf, dass es richtig gut wird. Nur um festzustellen, dass es so gar nicht geworden ist, wie man sich das vorgestellt hat. Frust. Beim nächsten Mal wird es besser, ja. Aber trotzdem.

Und dann gibt es diese Momente, wenn deine Erwartungen gar nicht so hoch sind und du erst einmal einen Moment brauchst, um zu kapieren, dass es richtig gut geworden ist. Da es hier auf dem Blog gelandet ist, werdet ihr schon ahnen, dass es sich bei diesem Post um letztere Erfahrung handelt.

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Veggie Tacos, von denen du nicht genug bekommen wirst

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, schlummert schon eine Weile auf meiner Festplatte. Aber irgendwie war es die letzten Wochen so schön, dass ich es nicht geschafft, es endlich mal mit euch zu teilen. Doch gerade an so heißen Tagen wie dieses Wochenende und morgen, kommen diese schnellen Tacos genau richtig:

  1. Ihr müsst nicht lange in der Küche stehen, in weniger als 20 Minuten können die Tacos fertig sein. Mehr Zeit in der Sonne also 🙂
  2. Die Tacos sind durch die frischen Zutaten sehr leicht und auch für heiße Sommertage perfekt.
  3. Eingepackt lässt sich diese Köstlichkeit auch super zu einem Picknick mitnehmen.

Der einzige Nachteil: Für die Salsa (und die ist der Hammer!) müsst ihr einmal den Ofen anwerfen. Aber kleiner Tipp: Die Salsa lässt sich auch super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

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Cinnamon-Addiction: Von Zimtschnecken und Zupfbrot

Wenn ihr eins über mich auf diesem Blog gelernt habt – dann, dass ich absolut verrückt nach Zimt bin. Egal ob herzhaft oder süß, im Kaffee oder in der Tomatensauce – mindestens eine kleine Prise Zimt gehört dazu. Als ich also vor ein paar Wochen mit einer Kollegin auf das Thema Zimtschnecken kam, begann es sofort in meinem Kopf zu rattern. Wann war das letzte Mal, das ich die lecker-saftigen Köstlichkeiten gegessen haben? Uh – das ist verdammt lange her. Damals – das ist jetzt gut drei Jahre her – war ich mit meinem Freund auf einem Roadtrip durch den wunderschönen Sunshine-State Kalifornien. Wir sind sechs Uhr morgens aufgestanden, um uns auf den Weg vom Yosemite Park in Richtung Las Vegas zu machen. Es standen also einige Stunden Autofahrt vor uns – aber das wäre mal eine Geschichte für sich. Zurück zu den Zimtschnecken: Als wir irgendwann aus dem Park wieder raus waren und uns der Magen schon in den Knien hing, kamen wir endlich an einen Raststopp. Und es wären vermutlich nicht die USA, wenn es nicht irgendwo auch etwas gratis zum Probieren gibt. Da wären wir jetzt auch endlich bei den „Cinnamon Rolls“ angekommen. Die gab es nämlich noch schön warm mit viel Icing direkt auf die Hand. Herrlich.

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Butternusskürbis-Curry mit Kichererbsen und Spinat

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Curry ist eine große Liebe von mir. Eine Dose Kokosmilch, etwas Currypaste, Ingwer und was auch immer an Gemüse da ist – und schon steht ein schönes cremiges Curry auf dem Tisch. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, gehören Currys aller Art zum wöchentlichen Essenplan. Dampfend warm, cremig und meistens mit einer frisch-scharfen Note – hmm.

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6 Highlights in Kopenhagen

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Zwei (oder wenn wir Glück haben auch drei) Mal im Jahr sitze ich mit meinem Freund beim Abendessen und das freudige Thema Urlaub kommt auf. Oder auch leidig –  denn bei einem Abend bleibt es nicht. Mein erster Einwand: Warum in die Ferne schweifen, wenn wir auch so nah ganz tolle Ziele haben. Für den Herrn ist Urlaub aber nur dann Urlaub, wenn er mal rauskommt – so richtig weit eben. Dann gehen die hitzigen Diskussionen mit sorgfältig zurecht gelegten Argumenten los. Ach, es ist ein ewiger Kampf. Meinen Traum vom Urlaub auf einem Bauernhof bzw. einer Alm in den Alpen habe ich bereits als Einzelmission verbucht. Da ist trotz aller Liebe und meiner Begeisterung nichts zu machen.

Genau so einen Abend hatten wir mal wieder vor einigen Wochen. Wo soll es für einen Kurzurlaub hingehen? Als der Herr für die vier Tage gar mit Bali und Thailand ankam, wusste ich auch erst mal nicht, was ich sagen sollte. Da ist man ja fast länger im Flieger als im Urlaub. Das kam mir also nicht in die Tüte. Die Nord- oder Ostsee ist doch auch schön. Und so schön nah. Der Kompromiss: Ostsee klingt gut. Ins Ausland sollte es trotzdem gehen. Und da wir noch nie in Dänemark waren, fiel die Entscheidung letztendlich auf Kopenhagen.

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Umzugschaos und das Beste vom Sommer: Pesto-Blume (auch im Herbst lecker)

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Throwback Post. Ohne Internet, ohne Kühlschrank und keine Sitzmöbel (Update: Sitzmöbel gibt es mittlerweile und der Rest ist auf dem Weg, yeahiii) – so sieht es momentan noch bei mir aus. Der Karton mit Messbecher, Schüsseln, Muffinbackblech und – ja, sogar – meinen scharfen Messern liegt schön verpackt bei meinen Eltern zuhause und wartet sehnsüchtig auf den Transport in meine neue Heimat Hamburg. Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in einer kurzen Nachmittagsaktion – Möbelshoppen inklusive – in eine kleine, aber niedliche Wohnung eingezogen bin. Seitdem kann ich zwar stolz behaupten, immerhin schon einmal müßig per Hand mein Bett zusammengeschraubt zu haben, allerdings hört es da auch schon auf.
Entsprechend ist schnell zusammengeschnippeltes und wenig aufwendiges Essen gerade mein allergrößter Freund! Allein schon deshalb, weil es nicht wirklich Spaß macht Gemüse oder Sonstiges mit einem einfachen Brotmesser zu schneiden – besonders fotoästhetisch ist das leider auch nicht. Aber ich halte mich mal an einen alten Spruch fest: Was lange währt, wird endlich gut! Nächste Woche kommen meine fehlenden Kartons und dann schaffe ich es hoffentlich auch, einen vernünftigen Tisch mit Stühlen anzuschaffen (mittlerweile geschehen). Die chinesische auf-dem-Boden-sitzen-Variante mag zwar die ersten paar Tage nach dem Einziehen noch einen gewissen Umzugscharme haben, länger dann aber auch wirklich nicht.

Und da in all dem (nicht vorhandenen, da buchstäblich nicht vorhandenen) Chaos mein abendliches Kochritual etwas leidet, habe ich auch nicht wirklich aktuellen Content. Gut also, dass ich noch einige Fotostrecken in meinem Speicher habe, die seit vor meinem Urlaub in Kopenhagen darauf warten, geteilt zu werden. Deshalb gibt es heute mein Lieblingsrezept der letzten Monate und mittlerweile ein Dauerbrenner auf etwaigen Familienfeiern: Pestobrot in Blumenform.

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Warum das eins meiner Lieblingsrezepte ist? So einfach werdet ihr eure Freunde und Verwandte nie wieder begeistern. Außerdem könnt ihr das Brot jederzeit zum Grillen, zur Party oder als Vorspeise zum Dinner mitbringen. Das Ganze lässt sich auf am Vortag super vorbereiten, was ich immer recht praktisch finde.

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Lavendelsirup

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Ich liebe es, wenn ich das, was in meinem Garten wächst, in der Küche verarbeiten kann. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu wissen: Das ist hier gewachsen, wurde nicht gespritzt oder sonst wie behandelt. Und auch Pflanzen, die man vielleicht nicht gleich mit Essen verbindet. Wenn Lavendel blüht, sieht das nicht nur wunderschön aus und betört unseren Geruchssinn. Aus Lavendel kann man auch richtig leckere Sachen machen. Deshalb habe ich die letzte Ernte dieses Jahres noch einmal dazu genutzt, leckeren Lavendelblüten-Sirup herzustellen.

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Naan-Brot Caprese

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Früher konnte ich Käse überhaupt nicht ausstehen. Absolut gar nicht. Die einzige, die damals Käse mochte, war meine Mama. Die Ablehnung gegen alles käsige hatten wir wohl von Papa. Aber dann gab es auf einer Nachbarschaftsfeier mal Tomate-Mozzarella-Spieße – und, mein Gott, waren die gut. Zwar hat sich in den Jahren darauf auch eine wunderbare Beziehung zwischen mir und anderen Käsesorten aufgebaut, doch Mozzarella ist immer noch etwas ganz besonderes. Damit bin ich auch nicht allein – zu jedem Grillen, Brunch oder Mädelsabend können wir uns darauf verlassen, dass eine Freundin einen großen, leckeren Teller Tomate-Mozzarella mit Balsamicoessig und Basilikum mitbringt.

Doch Caprese kann man auch wunderbar aufs Brot bringen. Gerade wo Tomaten langsam wieder Saison haben. Anstatt das Naan-Brot einfach zu kaufen, wollte ich es selber machen. Und zu meiner Überraschung ging das richtig richtig schnell und einfach: Zutaten zusammenwerfen, verkneten und ab in die Pfanne. Das Rezept wird sich hoffentlich nach 2/3 Malen einprägen. Besonders wenn man mal kein Brot oder Ähnliches zuhause hat, kann man sich in Null Komma Nix ein leckeres backen.

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Cremiges Blumenkohl-Curry

Es ist geschafft! Es ist vorbei! Meine Bachelorarbeit liegt friedlich und vollendet dem zuständigen Prüfer vor. Das heißt für mich: Hallo Leben! Endlich wieder Zeit für die schönen Dinge im Leben: Cocktailabende mit Freunden, mit einem guten Schmöker in der Sonne liegen, Scrapbooking, ins Kino gehen, Kochen und Experimentieren, etc.  – und das alles ohne schlechtes Gewissen.

Dazu kommt ja noch, dass bei mir vor allem kurz vor Abgabe ganz schön stressig wurde und so gut und gerne einfach mal TK-Gemüse, Pizza, schnelle Salate etc. auf dem Teller landete. Beim Kochen musste es schnell gehen und Bloggen war da schon gar nicht drin. Naja, aber das ist ja jetzt erst einmal vorbei. Jetzt wird wieder einen Gang zurückgeschaltet und wieder mit mehr Liebe gekocht. Da ich bei dem warmen Wetter heute einfach schlicht zu faul war, auch noch einkaufen zu fahren, kam all das in den Pott, was halt noch da war. Was gerne mal liegen bleibt: Der Blumenkohl.

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Zugegeben, mein Lieblingsgemüse ist er auch nicht gerade. (Liegt vielleicht daran, dass es ihn früher immer nur pur mit ein bisschen geschmolzener Butter und Semmelbröseln gab. Nicht gerade der Hit für kleine Kinder.) Aber was da ist, muss auch gegessen werden. Und als leckeres Curry, dachte ich, kann man ja nicht so viel falsch machen. Leider waren die Reststände an übrigem Gemüse ein wenig mickrig, weshalb es nur noch zwei verlorene Karotten und einige Tomaten zum Blumenkohl geschafft haben. Das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Im Gegenteil, das Blumenkohl-Curry kam ganz wunderbar an und wird daher in die Rezeptkartei mit aufgenommen 🙂 

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Brot mit neuem Powerkorn Amaranth

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Wenn weder Brot, Brötchen noch Toast im Haus ist, ist das wieder mal eine perfekte Gelegenheit, Brot zu backen. Nachdem das letztes Mal zwar alles ganz lecker, aber noch nicht wirklich ansehnlich war, wollte ich dieses Mal etwas daran arbeiten. Da die Brote, die ich bisher gebacken habe, immer eine ziemlich feste Struktur hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Ganze etwas aufzulockern.

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