Schnelle Frühlingstarte mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit! 🙂 Hätte mir jemand vor noch zwei Jahren gesagt, dass ich mich über den bloßen Fakt, dass dieses zarte Stangengemüse endlich wieder auf den Feldern sprießt, so freuen würde – nun – ich hätte vermutlich lachen müssen.

Spargel war bei meiner Familie eigentlich immer so ein Papa-Ding. Da wurde der erste Spartenstich gefühlt mehrere Monate vorher im Kalendar eingetragen und über die wenigen Wochen, die so liebevoll Spargelzeit genannt werden, im Ausmaß eines Jahresvorrats ausgenutzt. Lange Zeit mochte ich die labbrigen Stangen gar nicht. Nur in reichlich Sauce Hollandaise getunkt, kamen die Dinger irgendwie auf den Teller. Aber! Wie gut, dass sich Geschmacksnerven ja auch ändern.

Vier Gründe, um mehr Spargel zu essen:

  • Spargel ist ein echtes Fit-Food: Auf 100 Gramm hat er gerade mal 18 Kalorien und so gut wie kein Fett. Durch seine Ballaststoffe hält er außerdem lange satt.
  • Spargel wirkt durch die enthaltende Asparaginsäure entwässernd (die Nierenfunktion wird angeregt).
  • Zu seinen wertvollsten Nährstoffen gehören unter anderem Vitamin B1, Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E und K. Aber Achtung! Die Vitamine E und K sind fettlöslich und benötigen zur optimalen Verarbeitung immer etwas Fett. (Vitamin K ist zum Beispiel gut für Knochen, da es hilft, Kalzium aufzunehmen).
  • Kalium und Selen sind nur zwei weitere Beispiele für Nährwerte, die sich in großen Mengen im Spargel finden.
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Cinnamon-Addiction: Von Zimtschnecken und Zupfbrot

Wenn ihr eins über mich auf diesem Blog gelernt habt – dann, dass ich absolut verrückt nach Zimt bin. Egal ob herzhaft oder süß, im Kaffee oder in der Tomatensauce – mindestens eine kleine Prise Zimt gehört dazu. Als ich also vor ein paar Wochen mit einer Kollegin auf das Thema Zimtschnecken kam, begann es sofort in meinem Kopf zu rattern. Wann war das letzte Mal, das ich die lecker-saftigen Köstlichkeiten gegessen haben? Uh – das ist verdammt lange her. Damals – das ist jetzt gut drei Jahre her – war ich mit meinem Freund auf einem Roadtrip durch den wunderschönen Sunshine-State Kalifornien. Wir sind sechs Uhr morgens aufgestanden, um uns auf den Weg vom Yosemite Park in Richtung Las Vegas zu machen. Es standen also einige Stunden Autofahrt vor uns – aber das wäre mal eine Geschichte für sich. Zurück zu den Zimtschnecken: Als wir irgendwann aus dem Park wieder raus waren und uns der Magen schon in den Knien hing, kamen wir endlich an einen Raststopp. Und es wären vermutlich nicht die USA, wenn es nicht irgendwo auch etwas gratis zum Probieren gibt. Da wären wir jetzt auch endlich bei den „Cinnamon Rolls“ angekommen. Die gab es nämlich noch schön warm mit viel Icing direkt auf die Hand. Herrlich.

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Naan-Brot Caprese

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Früher konnte ich Käse überhaupt nicht ausstehen. Absolut gar nicht. Die einzige, die damals Käse mochte, war meine Mama. Die Ablehnung gegen alles käsige hatten wir wohl von Papa. Aber dann gab es auf einer Nachbarschaftsfeier mal Tomate-Mozzarella-Spieße – und, mein Gott, waren die gut. Zwar hat sich in den Jahren darauf auch eine wunderbare Beziehung zwischen mir und anderen Käsesorten aufgebaut, doch Mozzarella ist immer noch etwas ganz besonderes. Damit bin ich auch nicht allein – zu jedem Grillen, Brunch oder Mädelsabend können wir uns darauf verlassen, dass eine Freundin einen großen, leckeren Teller Tomate-Mozzarella mit Balsamicoessig und Basilikum mitbringt.

Doch Caprese kann man auch wunderbar aufs Brot bringen. Gerade wo Tomaten langsam wieder Saison haben. Anstatt das Naan-Brot einfach zu kaufen, wollte ich es selber machen. Und zu meiner Überraschung ging das richtig richtig schnell und einfach: Zutaten zusammenwerfen, verkneten und ab in die Pfanne. Das Rezept wird sich hoffentlich nach 2/3 Malen einprägen. Besonders wenn man mal kein Brot oder Ähnliches zuhause hat, kann man sich in Null Komma Nix ein leckeres backen.

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Brot mit neuem Powerkorn Amaranth

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Wenn weder Brot, Brötchen noch Toast im Haus ist, ist das wieder mal eine perfekte Gelegenheit, Brot zu backen. Nachdem das letztes Mal zwar alles ganz lecker, aber noch nicht wirklich ansehnlich war, wollte ich dieses Mal etwas daran arbeiten. Da die Brote, die ich bisher gebacken habe, immer eine ziemlich feste Struktur hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Ganze etwas aufzulockern.

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Spekulatius-Nuss Bratapfel mit Sahnekaramell

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Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

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Knusprig geröstete Kichererbsen

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Vor 5 Jahren habe ich das erste Mal Hummus probiert. Damals hatte ich noch nicht den leisesten Schimmer, was das überhaupt sein sollte. Meine Freundin bestand jedoch darauf, Hummus definitiv als Vorspeise zu bestellen. Und das cremig aussehende, beige Etwas mit einer Spur Olivenöl sah einfach zu köstlich aus, um es nicht zu probieren. Nun gut, in diesem Post soll es jedoch nicht um Hummus gehen. Das kommt sicher noch mal irgendwann. Aber so habe ich Kichererbsen für mich entdeckt! 🙂

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Glühwein-Nuss-Plätzchen

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Iiiiiin der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Kleckerei. Zwischen Mehl und Milch… Weihnachtslieder laufen bei mir in der Vorweihnachtszeit beim Backen rauf und runter. Passt ja auch so schön zum Plätzchen backen. 🙂 

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HoHoHo – Weihnachtliche Brownies

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Kennt ihr das auch? Seit Wochen speichert man wieder alles bei Pinterest ab, was man dieses Jahr zu Weihnachten unbedingt machen will, überlegt sich, dass man dieses Jahr wirklich mal früher mit Weihnachtsshopping anfängt und dass man alles tut, um diese besinnliche Stimmung einzufangen. Und dann wartet man einfach nur noch, bis es gesellschaftlich akzeptiert ist, zu schmücken und die ersten Plätzchen zu backen. Dieses Jahr habe ich es dann auch endlich (!!) mal geschafft, ein Gingerbread-House zu bauen und zu verzieren. (Nein, nicht selbst gebacken).

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Walnuss-Chia Brot

 

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Ich komme zur Haustür rein. Es riecht nach frisch aufgegangenem Teig. In der Küche ist es mollig warm. Die erste Scheibe dampft noch und schmeckt luftig leicht. Das sind meine Kindheitserinnerungen ans Brotbacken.

Nachdem ich mir schon seit Längerem vorgenommen habe, mein Brot nach meinem Geschmack selber zu backen und mir nun endlich eine Kastenform zugelegt habe, habe ich mich ans bunte Mischen gewagt. Zwar habe ich hier in der Wohnung nicht so einen tollen, großen Kachelofen, aber ein ganz normaler hat’s auch getan 🙂

Oberflächlich habe ich mich an das Grundrezept 500gr Mehl, 30gr Hefe, 250r lauwarmes Wasser und Salz gehalten. Aber hier und da noch ein wenig abgewandelt. Mit Chiasamen, Walnüssen und Dinkelmehl habe ich das Ganze für mich noch aufgepeppt. So hat man gleich zum Frühstück eine geballte Ladung an wertvollen Nährstoffen.

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Mein Fazit aus diesem Brotback-Experiment: Brot selber backen lohnt sich! Ich kann nicht nur bestimmen und experimentieren, was in mein Brot rein soll. Frischer kann ich es selbst vom Bäcker nicht bekommen. Das nächste Mal gibt es wohl etwas in Richtung Kartoffelbrot 🙂

 

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Rezept Walnuss-Chia-Brot

Zutaten:

  • 300gr Dinkelmehl
  • 200gr Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 30gr frische Hefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 100gr Walnüsse
  • 3 EL Chiasamen
  • etwas Butter und Mehl

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl und Weizenmehl mit Salz und Chiasamen mischen.
  2. Hefe im Wasser auflösen.
  3. Mehlmischung mit Hefewasser verkneten.
  4. Walnüsse in einen Frischhaltebeutel geben und mit einem Fleischhammer oder Ähnlichem grob klein schlagen. Unter die Menge geben.
  5. Teig eine halbe Stunde entweder auf der Heizung oder bei 50° im Ofen gehen lassen.
  6. Eine Kastenform mit Butter ausreichen und mit Mehl bestreuen.
  7. Den aufgegangenen Teig in die Form geben und erneut 15 Minuten gehen lassen.
  8. Brot anschließend bei 200° für 50 Minuten im Ofen auf der unteren Schiene backen. Nach Belieben vorher mit Sesam, Mohn oder Ähnlichem bestreuen.
  9. Vor der Anschneiden abkühlen lassen.
  10. Wärme und Duft in der Wohnung genießen 🙂
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Apfel-Zimt Scones

Für mich gehört es am Wochenende dazu, dass man sich zum Kaffee zusammen setzt und gemütlich über dies und jenes redet. Am liebsten ganz groß in der Familie, wenigstens aber zu zweit. Ansonsten fehlt mir etwas.

Und weil das typisch deutsche Kaffee trinken immer noch am schönsten mit etwas Süßem ist – mir Kekse aus dem Supermarkt aber einfach nicht reichen – wurde heute schon mal der Ofen angeschmissen und Scones gebacken. Zwar war die Kaffeezeit da eigentlich schon vorbei, aber ich habe die Rechnung ohne die hungrigen Mägen meiner Liebsten gemacht.. Tja, morgen werde ich dann noch mal backen. Immer ein guter Grund, wieder etwas anderes auszuprobieren.

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