Green Goddess Pizza

„You had me at Pizza.“ So oder so ähnlich könnte ich antworten, wenn mich Freunde fragen, ob wir vielleicht doch einfach was bestellen wollen. Denn ganz ehrlich, wer sagt schon „Nein“ zu Pizza? Unter dem gleichen Motto hat Marc von Bake to the roots dazu aufgerufen, klassische, neu interpretierte, verrückte oder vielleicht auch auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbare Pizzarezepte zu kreieren. Klassisch bin ich eigentlich immer bei Pizza Funghi dabei, aber für dieses Event habe ich euch mal eine etwas vollwertigere Variante mit allem möglichen an grünem Gemüse mitgebracht. Denn wer sagt, dass Pizza gleich ungesund sein muss?

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Kichererbsen-Sandwich mit Gorgonzola

Kennt ihr das? Manchmal freut man sich richtig darauf, etwas neues auszuprobieren. Hat schon im Kopf, dass es richtig gut wird. Nur um festzustellen, dass es so gar nicht geworden ist, wie man sich das vorgestellt hat. Frust. Beim nächsten Mal wird es besser, ja. Aber trotzdem.

Und dann gibt es diese Momente, wenn deine Erwartungen gar nicht so hoch sind und du erst einmal einen Moment brauchst, um zu kapieren, dass es richtig gut geworden ist. Da es hier auf dem Blog gelandet ist, werdet ihr schon ahnen, dass es sich bei diesem Post um letztere Erfahrung handelt.

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Veggie Tacos, von denen du nicht genug bekommen wirst

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, schlummert schon eine Weile auf meiner Festplatte. Aber irgendwie war es die letzten Wochen so schön, dass ich es nicht geschafft, es endlich mal mit euch zu teilen. Doch gerade an so heißen Tagen wie dieses Wochenende und morgen, kommen diese schnellen Tacos genau richtig:

  1. Ihr müsst nicht lange in der Küche stehen, in weniger als 20 Minuten können die Tacos fertig sein. Mehr Zeit in der Sonne also 🙂
  2. Die Tacos sind durch die frischen Zutaten sehr leicht und auch für heiße Sommertage perfekt.
  3. Eingepackt lässt sich diese Köstlichkeit auch super zu einem Picknick mitnehmen.

Der einzige Nachteil: Für die Salsa (und die ist der Hammer!) müsst ihr einmal den Ofen anwerfen. Aber kleiner Tipp: Die Salsa lässt sich auch super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

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Schnelle Frühlingstarte mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit! 🙂 Hätte mir jemand vor noch zwei Jahren gesagt, dass ich mich über den bloßen Fakt, dass dieses zarte Stangengemüse endlich wieder auf den Feldern sprießt, so freuen würde – nun – ich hätte vermutlich lachen müssen.

Spargel war bei meiner Familie eigentlich immer so ein Papa-Ding. Da wurde der erste Spartenstich gefühlt mehrere Monate vorher im Kalendar eingetragen und über die wenigen Wochen, die so liebevoll Spargelzeit genannt werden, im Ausmaß eines Jahresvorrats ausgenutzt. Lange Zeit mochte ich die labbrigen Stangen gar nicht. Nur in reichlich Sauce Hollandaise getunkt, kamen die Dinger irgendwie auf den Teller. Aber! Wie gut, dass sich Geschmacksnerven ja auch ändern.

Vier Gründe, um mehr Spargel zu essen:

  • Spargel ist ein echtes Fit-Food: Auf 100 Gramm hat er gerade mal 18 Kalorien und so gut wie kein Fett. Durch seine Ballaststoffe hält er außerdem lange satt.
  • Spargel wirkt durch die enthaltende Asparaginsäure entwässernd (die Nierenfunktion wird angeregt).
  • Zu seinen wertvollsten Nährstoffen gehören unter anderem Vitamin B1, Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E und K. Aber Achtung! Die Vitamine E und K sind fettlöslich und benötigen zur optimalen Verarbeitung immer etwas Fett. (Vitamin K ist zum Beispiel gut für Knochen, da es hilft, Kalzium aufzunehmen).
  • Kalium und Selen sind nur zwei weitere Beispiele für Nährwerte, die sich in großen Mengen im Spargel finden.
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Butternusskürbis-Curry mit Kichererbsen und Spinat

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Curry ist eine große Liebe von mir. Eine Dose Kokosmilch, etwas Currypaste, Ingwer und was auch immer an Gemüse da ist – und schon steht ein schönes cremiges Curry auf dem Tisch. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, gehören Currys aller Art zum wöchentlichen Essenplan. Dampfend warm, cremig und meistens mit einer frisch-scharfen Note – hmm.

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Umzugschaos und das Beste vom Sommer: Pesto-Blume (auch im Herbst lecker)

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Throwback Post. Ohne Internet, ohne Kühlschrank und keine Sitzmöbel (Update: Sitzmöbel gibt es mittlerweile und der Rest ist auf dem Weg, yeahiii) – so sieht es momentan noch bei mir aus. Der Karton mit Messbecher, Schüsseln, Muffinbackblech und – ja, sogar – meinen scharfen Messern liegt schön verpackt bei meinen Eltern zuhause und wartet sehnsüchtig auf den Transport in meine neue Heimat Hamburg. Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in einer kurzen Nachmittagsaktion – Möbelshoppen inklusive – in eine kleine, aber niedliche Wohnung eingezogen bin. Seitdem kann ich zwar stolz behaupten, immerhin schon einmal müßig per Hand mein Bett zusammengeschraubt zu haben, allerdings hört es da auch schon auf.
Entsprechend ist schnell zusammengeschnippeltes und wenig aufwendiges Essen gerade mein allergrößter Freund! Allein schon deshalb, weil es nicht wirklich Spaß macht Gemüse oder Sonstiges mit einem einfachen Brotmesser zu schneiden – besonders fotoästhetisch ist das leider auch nicht. Aber ich halte mich mal an einen alten Spruch fest: Was lange währt, wird endlich gut! Nächste Woche kommen meine fehlenden Kartons und dann schaffe ich es hoffentlich auch, einen vernünftigen Tisch mit Stühlen anzuschaffen (mittlerweile geschehen). Die chinesische auf-dem-Boden-sitzen-Variante mag zwar die ersten paar Tage nach dem Einziehen noch einen gewissen Umzugscharme haben, länger dann aber auch wirklich nicht.

Und da in all dem (nicht vorhandenen, da buchstäblich nicht vorhandenen) Chaos mein abendliches Kochritual etwas leidet, habe ich auch nicht wirklich aktuellen Content. Gut also, dass ich noch einige Fotostrecken in meinem Speicher habe, die seit vor meinem Urlaub in Kopenhagen darauf warten, geteilt zu werden. Deshalb gibt es heute mein Lieblingsrezept der letzten Monate und mittlerweile ein Dauerbrenner auf etwaigen Familienfeiern: Pestobrot in Blumenform.

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Warum das eins meiner Lieblingsrezepte ist? So einfach werdet ihr eure Freunde und Verwandte nie wieder begeistern. Außerdem könnt ihr das Brot jederzeit zum Grillen, zur Party oder als Vorspeise zum Dinner mitbringen. Das Ganze lässt sich auf am Vortag super vorbereiten, was ich immer recht praktisch finde.

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Naan-Brot Caprese

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Früher konnte ich Käse überhaupt nicht ausstehen. Absolut gar nicht. Die einzige, die damals Käse mochte, war meine Mama. Die Ablehnung gegen alles käsige hatten wir wohl von Papa. Aber dann gab es auf einer Nachbarschaftsfeier mal Tomate-Mozzarella-Spieße – und, mein Gott, waren die gut. Zwar hat sich in den Jahren darauf auch eine wunderbare Beziehung zwischen mir und anderen Käsesorten aufgebaut, doch Mozzarella ist immer noch etwas ganz besonderes. Damit bin ich auch nicht allein – zu jedem Grillen, Brunch oder Mädelsabend können wir uns darauf verlassen, dass eine Freundin einen großen, leckeren Teller Tomate-Mozzarella mit Balsamicoessig und Basilikum mitbringt.

Doch Caprese kann man auch wunderbar aufs Brot bringen. Gerade wo Tomaten langsam wieder Saison haben. Anstatt das Naan-Brot einfach zu kaufen, wollte ich es selber machen. Und zu meiner Überraschung ging das richtig richtig schnell und einfach: Zutaten zusammenwerfen, verkneten und ab in die Pfanne. Das Rezept wird sich hoffentlich nach 2/3 Malen einprägen. Besonders wenn man mal kein Brot oder Ähnliches zuhause hat, kann man sich in Null Komma Nix ein leckeres backen.

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Cremiges Blumenkohl-Curry

Es ist geschafft! Es ist vorbei! Meine Bachelorarbeit liegt friedlich und vollendet dem zuständigen Prüfer vor. Das heißt für mich: Hallo Leben! Endlich wieder Zeit für die schönen Dinge im Leben: Cocktailabende mit Freunden, mit einem guten Schmöker in der Sonne liegen, Scrapbooking, ins Kino gehen, Kochen und Experimentieren, etc.  – und das alles ohne schlechtes Gewissen.

Dazu kommt ja noch, dass bei mir vor allem kurz vor Abgabe ganz schön stressig wurde und so gut und gerne einfach mal TK-Gemüse, Pizza, schnelle Salate etc. auf dem Teller landete. Beim Kochen musste es schnell gehen und Bloggen war da schon gar nicht drin. Naja, aber das ist ja jetzt erst einmal vorbei. Jetzt wird wieder einen Gang zurückgeschaltet und wieder mit mehr Liebe gekocht. Da ich bei dem warmen Wetter heute einfach schlicht zu faul war, auch noch einkaufen zu fahren, kam all das in den Pott, was halt noch da war. Was gerne mal liegen bleibt: Der Blumenkohl.

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Zugegeben, mein Lieblingsgemüse ist er auch nicht gerade. (Liegt vielleicht daran, dass es ihn früher immer nur pur mit ein bisschen geschmolzener Butter und Semmelbröseln gab. Nicht gerade der Hit für kleine Kinder.) Aber was da ist, muss auch gegessen werden. Und als leckeres Curry, dachte ich, kann man ja nicht so viel falsch machen. Leider waren die Reststände an übrigem Gemüse ein wenig mickrig, weshalb es nur noch zwei verlorene Karotten und einige Tomaten zum Blumenkohl geschafft haben. Das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Im Gegenteil, das Blumenkohl-Curry kam ganz wunderbar an und wird daher in die Rezeptkartei mit aufgenommen 🙂 

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Süßkartoffelsuppe, die einheizt

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Es ist kalt. Es ist ungemütlich. Und es ist nass draußen. Noch dazu begegnet man überall wieder Leuten, die wehleidig ihre roten Nasen in ihren Schals vergraben, zitternd über einem Pott Tee sitzen und tapfer gegen Kopfschmerzen ankämpfen. Ja, Erkältungen gehen mal wieder wie beim Domino-Spielen rum. Mit bevorstehenden 4 Monaten Stress nonstop wieder ein Grund mehr Handdesinfektionsmittel in der Straßenbahn parat zu haben, sich immer schön einzumummeln und den Speiseplan richtig ordentlich mit viel Gutem aufzurüsten.

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Linsen Saute mit Chinakohl, Auberginen und Paprika

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Die ersten Wochen des Jahres sind vorbei, Silvester sowieso und Weihnachten schon lange. Ja – das alles und die Zwischenzeit habe ich ohne Kochen verbracht. Kann man sich kaum vorstellen? Ja, ich auch nicht. Aber wer kocht schon, wenn alles schon warm auf dem Tisch steht sobald man zur Tür rein kommt.

Jetzt, drei Wochen ins Neue Jahr hinein, soll aber auch dieser Vorsatz angepackt werden. Hier geht es dann jetzt wieder ein bisschen aktiver zu. Eigentlich sollte heute ein ganz anderer Post folgen. Aber der wurde jetzt ein wenig nach hinten verschoben, da dieses Rezept auch super mit allen weiteren Vorsätzen korreliert: Leicht, gut verdaulich und voller Vitamine. 

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