Umzugschaos und das Beste vom Sommer: Pesto-Blume (auch im Herbst lecker)

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Throwback Post. Ohne Internet, ohne Kühlschrank und keine Sitzmöbel (Update: Sitzmöbel gibt es mittlerweile und der Rest ist auf dem Weg, yeahiii) – so sieht es momentan noch bei mir aus. Der Karton mit Messbecher, Schüsseln, Muffinbackblech und – ja, sogar – meinen scharfen Messern liegt schön verpackt bei meinen Eltern zuhause und wartet sehnsüchtig auf den Transport in meine neue Heimat Hamburg. Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in einer kurzen Nachmittagsaktion – Möbelshoppen inklusive – in eine kleine, aber niedliche Wohnung eingezogen bin. Seitdem kann ich zwar stolz behaupten, immerhin schon einmal müßig per Hand mein Bett zusammengeschraubt zu haben, allerdings hört es da auch schon auf.
Entsprechend ist schnell zusammengeschnippeltes und wenig aufwendiges Essen gerade mein allergrößter Freund! Allein schon deshalb, weil es nicht wirklich Spaß macht Gemüse oder Sonstiges mit einem einfachen Brotmesser zu schneiden – besonders fotoästhetisch ist das leider auch nicht. Aber ich halte mich mal an einen alten Spruch fest: Was lange währt, wird endlich gut! Nächste Woche kommen meine fehlenden Kartons und dann schaffe ich es hoffentlich auch, einen vernünftigen Tisch mit Stühlen anzuschaffen (mittlerweile geschehen). Die chinesische auf-dem-Boden-sitzen-Variante mag zwar die ersten paar Tage nach dem Einziehen noch einen gewissen Umzugscharme haben, länger dann aber auch wirklich nicht.

Und da in all dem (nicht vorhandenen, da buchstäblich nicht vorhandenen) Chaos mein abendliches Kochritual etwas leidet, habe ich auch nicht wirklich aktuellen Content. Gut also, dass ich noch einige Fotostrecken in meinem Speicher habe, die seit vor meinem Urlaub in Kopenhagen darauf warten, geteilt zu werden. Deshalb gibt es heute mein Lieblingsrezept der letzten Monate und mittlerweile ein Dauerbrenner auf etwaigen Familienfeiern: Pestobrot in Blumenform.

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Warum das eins meiner Lieblingsrezepte ist? So einfach werdet ihr eure Freunde und Verwandte nie wieder begeistern. Außerdem könnt ihr das Brot jederzeit zum Grillen, zur Party oder als Vorspeise zum Dinner mitbringen. Das Ganze lässt sich auf am Vortag super vorbereiten, was ich immer recht praktisch finde.

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Naan-Brot Caprese

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Früher konnte ich Käse überhaupt nicht ausstehen. Absolut gar nicht. Die einzige, die damals Käse mochte, war meine Mama. Die Ablehnung gegen alles käsige hatten wir wohl von Papa. Aber dann gab es auf einer Nachbarschaftsfeier mal Tomate-Mozzarella-Spieße – und, mein Gott, waren die gut. Zwar hat sich in den Jahren darauf auch eine wunderbare Beziehung zwischen mir und anderen Käsesorten aufgebaut, doch Mozzarella ist immer noch etwas ganz besonderes. Damit bin ich auch nicht allein – zu jedem Grillen, Brunch oder Mädelsabend können wir uns darauf verlassen, dass eine Freundin einen großen, leckeren Teller Tomate-Mozzarella mit Balsamicoessig und Basilikum mitbringt.

Doch Caprese kann man auch wunderbar aufs Brot bringen. Gerade wo Tomaten langsam wieder Saison haben. Anstatt das Naan-Brot einfach zu kaufen, wollte ich es selber machen. Und zu meiner Überraschung ging das richtig richtig schnell und einfach: Zutaten zusammenwerfen, verkneten und ab in die Pfanne. Das Rezept wird sich hoffentlich nach 2/3 Malen einprägen. Besonders wenn man mal kein Brot oder Ähnliches zuhause hat, kann man sich in Null Komma Nix ein leckeres backen.

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Philly Cheesesteak Sandwich

Wenn der Herr im Hause kocht, dann gibt es natürlich was mit Fleisch. Am besten rotes. Und da die USA im März mächtig Eindruck gemacht haben, hier das Rezept seiner Wahl. Das klassische Philly Cheesesteak besteht aus einem weißen Sandwichbrötchen, gefüllt mit dünnem, geschnittenen Steakfleisch und mit Käse überbacken. Oft wird das Sandwich auch noch mit glasigen Zwiebeln garniert. Hier wurde das Fleisch ein wenig dicker gelassen. Und in wenigen Minuten wurde ein kleines Stück Amerika und ein großes Stück an Erinnerungen in unsere Küche gezaubert.

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Der leckerste Nudelsalat, den es gibt!

Morgen sollen es ja wieder 30° werden und da wird natürlich auch schön der Grill angemacht. Dafür gibt es auch mal wieder den Salat, der eigentlich bei fast keinem Grillen fehlen darf: Nudelsalat mit getrockneten Tomaten, Schinken, Rucola und Mozzarella. Einfach nur super, super lecker! Den kann man aber auch einfach so machen, als kaltes Abendessen. 

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BBQ mal anders: Bratwurst mit Erdbeer-Salsa, Brathähnchen in würzig, saftiger Marinade und Zucchini-Feta-Fächer

Endlich ist der Sommer auch in Deutschland angekommen. Und um den auch gebührend zu empfangen, haben wir mal wieder den Grill angefeuert. Dazu eine schöne Weinschorle für mich und ein gekühltes Weizen für den Herrn und die Hitze lässt sich so auch wunderbar aushalten.
Grillen ist normalerweise einer dieser Anlässe für mich, wo man sich mal so richtig austoben kann, an Salaten, Broten, Beilagen, Marinaden und so weiter. Da wir diesmal „nur“ zu dritt waren, hat sich mein Lieblingsmensch für das Fleisch gemeldet und ich hab die Beilage übernommen. Zur Überraschung gab es sogar eine „Vorspeise“.

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