Green Goddess Pizza

„You had me at Pizza.“ So oder so ähnlich könnte ich antworten, wenn mich Freunde fragen, ob wir vielleicht doch einfach was bestellen wollen. Denn ganz ehrlich, wer sagt schon „Nein“ zu Pizza? Unter dem gleichen Motto hat Marc von Bake to the roots dazu aufgerufen, klassische, neu interpretierte, verrückte oder vielleicht auch auf den ersten Blick nicht ganz nachvollziehbare Pizzarezepte zu kreieren. Klassisch bin ich eigentlich immer bei Pizza Funghi dabei, aber für dieses Event habe ich euch mal eine etwas vollwertigere Variante mit allem möglichen an grünem Gemüse mitgebracht. Denn wer sagt, dass Pizza gleich ungesund sein muss?

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Veggie Tacos, von denen du nicht genug bekommen wirst

Das Rezept, das ich euch heute vorstellen möchte, schlummert schon eine Weile auf meiner Festplatte. Aber irgendwie war es die letzten Wochen so schön, dass ich es nicht geschafft, es endlich mal mit euch zu teilen. Doch gerade an so heißen Tagen wie dieses Wochenende und morgen, kommen diese schnellen Tacos genau richtig:

  1. Ihr müsst nicht lange in der Küche stehen, in weniger als 20 Minuten können die Tacos fertig sein. Mehr Zeit in der Sonne also 🙂
  2. Die Tacos sind durch die frischen Zutaten sehr leicht und auch für heiße Sommertage perfekt.
  3. Eingepackt lässt sich diese Köstlichkeit auch super zu einem Picknick mitnehmen.

Der einzige Nachteil: Für die Salsa (und die ist der Hammer!) müsst ihr einmal den Ofen anwerfen. Aber kleiner Tipp: Die Salsa lässt sich auch super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

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Schnelle Frühlingstarte mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit! 🙂 Hätte mir jemand vor noch zwei Jahren gesagt, dass ich mich über den bloßen Fakt, dass dieses zarte Stangengemüse endlich wieder auf den Feldern sprießt, so freuen würde – nun – ich hätte vermutlich lachen müssen.

Spargel war bei meiner Familie eigentlich immer so ein Papa-Ding. Da wurde der erste Spartenstich gefühlt mehrere Monate vorher im Kalendar eingetragen und über die wenigen Wochen, die so liebevoll Spargelzeit genannt werden, im Ausmaß eines Jahresvorrats ausgenutzt. Lange Zeit mochte ich die labbrigen Stangen gar nicht. Nur in reichlich Sauce Hollandaise getunkt, kamen die Dinger irgendwie auf den Teller. Aber! Wie gut, dass sich Geschmacksnerven ja auch ändern.

Vier Gründe, um mehr Spargel zu essen:

  • Spargel ist ein echtes Fit-Food: Auf 100 Gramm hat er gerade mal 18 Kalorien und so gut wie kein Fett. Durch seine Ballaststoffe hält er außerdem lange satt.
  • Spargel wirkt durch die enthaltende Asparaginsäure entwässernd (die Nierenfunktion wird angeregt).
  • Zu seinen wertvollsten Nährstoffen gehören unter anderem Vitamin B1, Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E und K. Aber Achtung! Die Vitamine E und K sind fettlöslich und benötigen zur optimalen Verarbeitung immer etwas Fett. (Vitamin K ist zum Beispiel gut für Knochen, da es hilft, Kalzium aufzunehmen).
  • Kalium und Selen sind nur zwei weitere Beispiele für Nährwerte, die sich in großen Mengen im Spargel finden.
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Butternusskürbis-Curry mit Kichererbsen und Spinat

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Curry ist eine große Liebe von mir. Eine Dose Kokosmilch, etwas Currypaste, Ingwer und was auch immer an Gemüse da ist – und schon steht ein schönes cremiges Curry auf dem Tisch. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird, gehören Currys aller Art zum wöchentlichen Essenplan. Dampfend warm, cremig und meistens mit einer frisch-scharfen Note – hmm.

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Cremiges Blumenkohl-Curry

Es ist geschafft! Es ist vorbei! Meine Bachelorarbeit liegt friedlich und vollendet dem zuständigen Prüfer vor. Das heißt für mich: Hallo Leben! Endlich wieder Zeit für die schönen Dinge im Leben: Cocktailabende mit Freunden, mit einem guten Schmöker in der Sonne liegen, Scrapbooking, ins Kino gehen, Kochen und Experimentieren, etc.  – und das alles ohne schlechtes Gewissen.

Dazu kommt ja noch, dass bei mir vor allem kurz vor Abgabe ganz schön stressig wurde und so gut und gerne einfach mal TK-Gemüse, Pizza, schnelle Salate etc. auf dem Teller landete. Beim Kochen musste es schnell gehen und Bloggen war da schon gar nicht drin. Naja, aber das ist ja jetzt erst einmal vorbei. Jetzt wird wieder einen Gang zurückgeschaltet und wieder mit mehr Liebe gekocht. Da ich bei dem warmen Wetter heute einfach schlicht zu faul war, auch noch einkaufen zu fahren, kam all das in den Pott, was halt noch da war. Was gerne mal liegen bleibt: Der Blumenkohl.

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Zugegeben, mein Lieblingsgemüse ist er auch nicht gerade. (Liegt vielleicht daran, dass es ihn früher immer nur pur mit ein bisschen geschmolzener Butter und Semmelbröseln gab. Nicht gerade der Hit für kleine Kinder.) Aber was da ist, muss auch gegessen werden. Und als leckeres Curry, dachte ich, kann man ja nicht so viel falsch machen. Leider waren die Reststände an übrigem Gemüse ein wenig mickrig, weshalb es nur noch zwei verlorene Karotten und einige Tomaten zum Blumenkohl geschafft haben. Das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Im Gegenteil, das Blumenkohl-Curry kam ganz wunderbar an und wird daher in die Rezeptkartei mit aufgenommen 🙂 

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Brot mit neuem Powerkorn Amaranth

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Wenn weder Brot, Brötchen noch Toast im Haus ist, ist das wieder mal eine perfekte Gelegenheit, Brot zu backen. Nachdem das letztes Mal zwar alles ganz lecker, aber noch nicht wirklich ansehnlich war, wollte ich dieses Mal etwas daran arbeiten. Da die Brote, die ich bisher gebacken habe, immer eine ziemlich feste Struktur hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Ganze etwas aufzulockern.

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#issgesund – Was macht gesunde Ernährung aus?

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Gesunde Ernährung – kaum ein Thema wird in Zeitschriften, in den Sozialen Netzwerken und im privaten Umfeld in den letzten Jahren so heiß diskutiert. Die Gemüter spalten sich hierbei gewaltig. Die einen schwören auf rein pflanzliches Essen, die anderen glauben nur mit Nahrungsergänzungsmitteln kommen wir auf unseren Vitaminausgleich, mal werden Eier verteufelt, dann ist es wieder die Butter. Zum Thema, was gesund ist und was uns möglichst lange gesund, fit und jung hält finden sich aber etliche unterschiedliche Meinungen. Klar, dass das Thema also auch irgendwann größere Institutionen auf den Plan ruft. Ich finde es absolut richtig, gut und wichtig, dass sich auch Krankenkassen und  Versicherungen mit dem Thema der präventiven Gesundheitsvorsorge beschäftigen. So auch die Gothaer, die in ihrem Blog dazu aufruft, sich mal Gedanken zu dem Thema zu machen. Die Blog-Aktion findet dort unter dem Hashtag #issgesund statt. Ich kann allen, die dem Thema Bedeutung beimessen, sehr empfehlen, sich einfach mal durch die gesammelten Blogbeiträge zu klicken. Es sind wirklich viele spannende Blogger dabei und auch hier merkt man, dass – klar -sich vieles überschneidet, aber eben auch deutlich unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Super auch, dass man so ganz viele neue Blogs entdeckt! 🙂

Unter der Aktion sollten 5 elementare Fragen beantwortet werden, zu denen auch ich jetzt mal meinen Senf dazu gebe! Zu sagen bleibt noch, dass alle Antworten auf persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen beruhen 😉 Wenn ihr euch beim Lesen denkt ‚Hm, das sehe und mache ich ja ganz genauso‘ oder ‚Da kann ich gar nicht zustimmen.‘ freue ich mich auf eure Ansichten zum Thema, was wirklich gesund ist. Das ist ja zum Glück auch ein Thema, was sehr im Wandel ist und dessen Paradigmen sich immer wieder mit neuen Forschungsergebnissen ändern. Es bleibt also spannend! Hier aber erst mal zu den beantworteten Fragen:

#issgesund

Was gehört für dich zur gesunden Ernährung?

Gesunde Ernährung ist ausgewogen, individuell, echt und frisch*. Ich halte absolut nichts davon, bestimmte Lebensmittel (aka „Weizen ist ja soooooo schlecht“ oder Zucker als Buhmann) pauschal zu verteufeln – denn das Maß macht ja bekanntlich das Gift. Man muss halt wissen, wovon man eher viel essen sollte (z.B. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Kräuter, Hülsenfrüchte,…), was in Maßen auf den Teller kommen sollte (z.B. hochwertige Öle, Nüsse, tierische Produkte, dunkle Schokolade,…) und was man sparsam und bewusst einsetzen kann (z.B. Genussprodukte). Was man gerne mag, sollte man sich aber auf gar keinen Fall verbieten. Manchmal muss man sich selbst eben nur fragen, ob man sich nicht vielleicht schon einfach so sehr an bspw. die Hand Süßigkeiten zum Nachmittag gewöhnt hat, dass man deshalb immer so ein verlangen danach hat. Gewohnheit macht nämlich auch viel aus. Aber letztendlich gibt es einfach nicht die eine gesunde Ernährungsweise. Meiner Meinung nach hat „gesunde Ernährung“ einen relativ großen Spielraum, in dem man sich ganz nach geschmacklichen Vorlieben bewegen kann. Dafür muss man aber ein bisschen Eigenleistung aufbringen und sich entsprechend informieren und auch mal die Augen beim Einkauf offen halten, neugierig sein. Was ist in dem Produkt drin? Wo kommt es her? Wie wurde es verarbeitet? Was braucht mein Körper, um flüssig zu laufen? Was macht das Essen mit meinem Körper? Jeder, der sich mit solchen Fragen wenigstens am Rande beschäftigt, hat schon mal einen guten Schritt in Richtung „gesunde Ernährung“ getan. Von der Ernährungsweise her denke ich, dass jeder selber einen Weg finden muss, was er für sich als gesund bezeichnet und was einem gut tut. Seien es Veganer, Vegetarier, Paleo-Vertreter und was es nicht noch alles gibt. Hauptsache der Ausgleich stimmt. Ich persönlich orientiere mich stark am Prinzip der basenüberschüssigen Ernährung (Informationen dazu z.B. hier: Zentrum der Gesundheit – Warum basische Ernährung?). Das heißt, bei mir kommen mehr basenbildende Zutaten (70/ 80%) auf den Teller als säurebildende (20/ 30%). Und da basenbildende Lebensmittel nun mal größtenteils Gemüse und Obst ist, machen diese auch die Hauptkomponenten meines Speiseplans aus.

Säure_Basen_Prinzip

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Rucola-Walnuss-Pesto

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Wenn es um Geschenke geht, dann bin ich oft einfach furchtbar unkreativ. Irgendwie hat es sich in den letzten Jahren daher etabliert, Gutscheine für Dinnerabende zu verschenken. Und für eben so einen war es gestern mal wieder an der Zeit. Salate finde ich da immer zu langweilig, Suppe gab es schon letztes Mal und kleine, hübsch aufgetürmte Gemüsegerichte stehen bei mir sowieso an oberer Stelle.

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Süßkartoffelsuppe, die einheizt

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Es ist kalt. Es ist ungemütlich. Und es ist nass draußen. Noch dazu begegnet man überall wieder Leuten, die wehleidig ihre roten Nasen in ihren Schals vergraben, zitternd über einem Pott Tee sitzen und tapfer gegen Kopfschmerzen ankämpfen. Ja, Erkältungen gehen mal wieder wie beim Domino-Spielen rum. Mit bevorstehenden 4 Monaten Stress nonstop wieder ein Grund mehr Handdesinfektionsmittel in der Straßenbahn parat zu haben, sich immer schön einzumummeln und den Speiseplan richtig ordentlich mit viel Gutem aufzurüsten.

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Linsen Saute mit Chinakohl, Auberginen und Paprika

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Die ersten Wochen des Jahres sind vorbei, Silvester sowieso und Weihnachten schon lange. Ja – das alles und die Zwischenzeit habe ich ohne Kochen verbracht. Kann man sich kaum vorstellen? Ja, ich auch nicht. Aber wer kocht schon, wenn alles schon warm auf dem Tisch steht sobald man zur Tür rein kommt.

Jetzt, drei Wochen ins Neue Jahr hinein, soll aber auch dieser Vorsatz angepackt werden. Hier geht es dann jetzt wieder ein bisschen aktiver zu. Eigentlich sollte heute ein ganz anderer Post folgen. Aber der wurde jetzt ein wenig nach hinten verschoben, da dieses Rezept auch super mit allen weiteren Vorsätzen korreliert: Leicht, gut verdaulich und voller Vitamine. 

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