Rucola-Walnuss-Pesto

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Wenn es um Geschenke geht, dann bin ich oft einfach furchtbar unkreativ. Irgendwie hat es sich in den letzten Jahren daher etabliert, Gutscheine für Dinnerabende zu verschenken. Und für eben so einen war es gestern mal wieder an der Zeit. Salate finde ich da immer zu langweilig, Suppe gab es schon letztes Mal und kleine, hübsch aufgetürmte Gemüsegerichte stehen bei mir sowieso an oberer Stelle.

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Süßkartoffelsuppe, die einheizt

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Es ist kalt. Es ist ungemütlich. Und es ist nass draußen. Noch dazu begegnet man überall wieder Leuten, die wehleidig ihre roten Nasen in ihren Schals vergraben, zitternd über einem Pott Tee sitzen und tapfer gegen Kopfschmerzen ankämpfen. Ja, Erkältungen gehen mal wieder wie beim Domino-Spielen rum. Mit bevorstehenden 4 Monaten Stress nonstop wieder ein Grund mehr Handdesinfektionsmittel in der Straßenbahn parat zu haben, sich immer schön einzumummeln und den Speiseplan richtig ordentlich mit viel Gutem aufzurüsten.

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Linsen Saute mit Chinakohl, Auberginen und Paprika

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Die ersten Wochen des Jahres sind vorbei, Silvester sowieso und Weihnachten schon lange. Ja – das alles und die Zwischenzeit habe ich ohne Kochen verbracht. Kann man sich kaum vorstellen? Ja, ich auch nicht. Aber wer kocht schon, wenn alles schon warm auf dem Tisch steht sobald man zur Tür rein kommt.

Jetzt, drei Wochen ins Neue Jahr hinein, soll aber auch dieser Vorsatz angepackt werden. Hier geht es dann jetzt wieder ein bisschen aktiver zu. Eigentlich sollte heute ein ganz anderer Post folgen. Aber der wurde jetzt ein wenig nach hinten verschoben, da dieses Rezept auch super mit allen weiteren Vorsätzen korreliert: Leicht, gut verdaulich und voller Vitamine. 

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Knusprig geröstete Kichererbsen

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Vor 5 Jahren habe ich das erste Mal Hummus probiert. Damals hatte ich noch nicht den leisesten Schimmer, was das überhaupt sein sollte. Meine Freundin bestand jedoch darauf, Hummus definitiv als Vorspeise zu bestellen. Und das cremig aussehende, beige Etwas mit einer Spur Olivenöl sah einfach zu köstlich aus, um es nicht zu probieren. Nun gut, in diesem Post soll es jedoch nicht um Hummus gehen. Das kommt sicher noch mal irgendwann. Aber so habe ich Kichererbsen für mich entdeckt! 🙂

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Möhren-Orangen-Suppe

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Ich liebe Resteessen! Manchmal ist es zwar zum Verrücktwerden, wenn einfach nichts zusammen passt. ABER erstens verwertet man so einiges, was sonst vielleicht schlecht werden würde, weil es zu nichts passt, was man kocht. Und zweitens finde ich immer, dass Resteessen dazu anregt, kreativ alles irgendwie zusammen zuschmeißen und dabei Gerichte zustande kommen, bei denen man selbst kritisch zum Löffel greift und argwöhnig probiert – und dann feststellt, dass es entweder echt lecker ist. Oder gar nicht geht.

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Walnuss-Chia Brot

 

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Ich komme zur Haustür rein. Es riecht nach frisch aufgegangenem Teig. In der Küche ist es mollig warm. Die erste Scheibe dampft noch und schmeckt luftig leicht. Das sind meine Kindheitserinnerungen ans Brotbacken.

Nachdem ich mir schon seit Längerem vorgenommen habe, mein Brot nach meinem Geschmack selber zu backen und mir nun endlich eine Kastenform zugelegt habe, habe ich mich ans bunte Mischen gewagt. Zwar habe ich hier in der Wohnung nicht so einen tollen, großen Kachelofen, aber ein ganz normaler hat’s auch getan 🙂

Oberflächlich habe ich mich an das Grundrezept 500gr Mehl, 30gr Hefe, 250r lauwarmes Wasser und Salz gehalten. Aber hier und da noch ein wenig abgewandelt. Mit Chiasamen, Walnüssen und Dinkelmehl habe ich das Ganze für mich noch aufgepeppt. So hat man gleich zum Frühstück eine geballte Ladung an wertvollen Nährstoffen.

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Mein Fazit aus diesem Brotback-Experiment: Brot selber backen lohnt sich! Ich kann nicht nur bestimmen und experimentieren, was in mein Brot rein soll. Frischer kann ich es selbst vom Bäcker nicht bekommen. Das nächste Mal gibt es wohl etwas in Richtung Kartoffelbrot 🙂

 

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Rezept Walnuss-Chia-Brot

Zutaten:

  • 300gr Dinkelmehl
  • 200gr Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 30gr frische Hefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 100gr Walnüsse
  • 3 EL Chiasamen
  • etwas Butter und Mehl

Zubereitung:

  1. Dinkelmehl und Weizenmehl mit Salz und Chiasamen mischen.
  2. Hefe im Wasser auflösen.
  3. Mehlmischung mit Hefewasser verkneten.
  4. Walnüsse in einen Frischhaltebeutel geben und mit einem Fleischhammer oder Ähnlichem grob klein schlagen. Unter die Menge geben.
  5. Teig eine halbe Stunde entweder auf der Heizung oder bei 50° im Ofen gehen lassen.
  6. Eine Kastenform mit Butter ausreichen und mit Mehl bestreuen.
  7. Den aufgegangenen Teig in die Form geben und erneut 15 Minuten gehen lassen.
  8. Brot anschließend bei 200° für 50 Minuten im Ofen auf der unteren Schiene backen. Nach Belieben vorher mit Sesam, Mohn oder Ähnlichem bestreuen.
  9. Vor der Anschneiden abkühlen lassen.
  10. Wärme und Duft in der Wohnung genießen 🙂
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Knusprige Ofenkartoffel

Eigentlich bin ich seit jeher ein Fan von Reis, Knödeln oder Nudeln als Beilage. Der Kartoffel dagegen konnte ich kaum etwas abgewinnen. Salz- und Pellkartoffeln fand ich immer zu öde. Kartoffelbrei ist geschmacklich auch irgendwie langweilig. Bei Pommes hat man direkt immer ein halbschlechtes Gewissen. Und gar war ich einfach nie der Kartoffeltyp.

Kennt ihr noch von früher diese Spiele „Entweder oder“?
Tag oder Nacht?
Ketchup oder Mayo?
Kartoffel oder Reis?…

Ja, da war ich immer voll und ganz bei Reis! 

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Grün, grün, grün sind alle meine Smoothies

Nachdem ich letzte Woche sowohl an Geburtstagstafel als auch Hochzeitsbüffet so richtig schlemmen konnte, musste diese Woche einfach ein wenig mehr frisches und grünes auf den Teller – oder besser in den Becher. Die Currywurst vom Mitternachtsbüffet ist noch nicht ganz verdaut und der Alkohol noch nicht vollständig abgebaut. Da mussten jetzt Vitamine her!

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Chili con lentejas – Chili in vegan

„Das wäre dann jetzt schon der zweite Tag in Folge vegan,“ wird am Tisch festgestellt. Naja unter einem Tag vegan stelle ich mir noch was anderes vor, aber zumindest das zweite Abendessen in Folge. In dem Satz schwingt Skepsis mit. Schon wieder ohne Fleisch – wird man da satt? „Ich brauch halt meine Proteine,“ wird eingeworfen. Mein Bruder ist in „seiner Aufbauphase“ und da kommt nun mal jeden Abend Pute oder Hähnchen auf den Teller. Ja mein Lieber, keine Sorge, denn diese kleinen Hülsenfrüchte enthalten auch jede Menge Eiweiß (23 g pro 100 g). Da kann man auch mal eine Portion mehr nehmen…oder zwei. Reste gab es zumindest nicht! 🙂

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