6 Highlights in Kopenhagen

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Zwei (oder wenn wir Glück haben auch drei) Mal im Jahr sitze ich mit meinem Freund beim Abendessen und das freudige Thema Urlaub kommt auf. Oder auch leidig –  denn bei einem Abend bleibt es nicht. Mein erster Einwand: Warum in die Ferne schweifen, wenn wir auch so nah ganz tolle Ziele haben. Für den Herrn ist Urlaub aber nur dann Urlaub, wenn er mal rauskommt – so richtig weit eben. Dann gehen die hitzigen Diskussionen mit sorgfältig zurecht gelegten Argumenten los. Ach, es ist ein ewiger Kampf. Meinen Traum vom Urlaub auf einem Bauernhof bzw. einer Alm in den Alpen habe ich bereits als Einzelmission verbucht. Da ist trotz aller Liebe und meiner Begeisterung nichts zu machen.

Genau so einen Abend hatten wir mal wieder vor einigen Wochen. Wo soll es für einen Kurzurlaub hingehen? Als der Herr für die vier Tage gar mit Bali und Thailand ankam, wusste ich auch erst mal nicht, was ich sagen sollte. Da ist man ja fast länger im Flieger als im Urlaub. Das kam mir also nicht in die Tüte. Die Nord- oder Ostsee ist doch auch schön. Und so schön nah. Der Kompromiss: Ostsee klingt gut. Ins Ausland sollte es trotzdem gehen. Und da wir noch nie in Dänemark waren, fiel die Entscheidung letztendlich auf Kopenhagen.

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Umzugschaos und das Beste vom Sommer: Pesto-Blume (auch im Herbst lecker)

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Throwback Post. Ohne Internet, ohne Kühlschrank und keine Sitzmöbel (Update: Sitzmöbel gibt es mittlerweile und der Rest ist auf dem Weg, yeahiii) – so sieht es momentan noch bei mir aus. Der Karton mit Messbecher, Schüsseln, Muffinbackblech und – ja, sogar – meinen scharfen Messern liegt schön verpackt bei meinen Eltern zuhause und wartet sehnsüchtig auf den Transport in meine neue Heimat Hamburg. Fast drei Wochen ist es jetzt her, dass ich in einer kurzen Nachmittagsaktion – Möbelshoppen inklusive – in eine kleine, aber niedliche Wohnung eingezogen bin. Seitdem kann ich zwar stolz behaupten, immerhin schon einmal müßig per Hand mein Bett zusammengeschraubt zu haben, allerdings hört es da auch schon auf.
Entsprechend ist schnell zusammengeschnippeltes und wenig aufwendiges Essen gerade mein allergrößter Freund! Allein schon deshalb, weil es nicht wirklich Spaß macht Gemüse oder Sonstiges mit einem einfachen Brotmesser zu schneiden – besonders fotoästhetisch ist das leider auch nicht. Aber ich halte mich mal an einen alten Spruch fest: Was lange währt, wird endlich gut! Nächste Woche kommen meine fehlenden Kartons und dann schaffe ich es hoffentlich auch, einen vernünftigen Tisch mit Stühlen anzuschaffen (mittlerweile geschehen). Die chinesische auf-dem-Boden-sitzen-Variante mag zwar die ersten paar Tage nach dem Einziehen noch einen gewissen Umzugscharme haben, länger dann aber auch wirklich nicht.

Und da in all dem (nicht vorhandenen, da buchstäblich nicht vorhandenen) Chaos mein abendliches Kochritual etwas leidet, habe ich auch nicht wirklich aktuellen Content. Gut also, dass ich noch einige Fotostrecken in meinem Speicher habe, die seit vor meinem Urlaub in Kopenhagen darauf warten, geteilt zu werden. Deshalb gibt es heute mein Lieblingsrezept der letzten Monate und mittlerweile ein Dauerbrenner auf etwaigen Familienfeiern: Pestobrot in Blumenform.

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Warum das eins meiner Lieblingsrezepte ist? So einfach werdet ihr eure Freunde und Verwandte nie wieder begeistern. Außerdem könnt ihr das Brot jederzeit zum Grillen, zur Party oder als Vorspeise zum Dinner mitbringen. Das Ganze lässt sich auf am Vortag super vorbereiten, was ich immer recht praktisch finde.

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Lavendelsirup

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Ich liebe es, wenn ich das, was in meinem Garten wächst, in der Küche verarbeiten kann. Es ist einfach ein tolles Gefühl, zu wissen: Das ist hier gewachsen, wurde nicht gespritzt oder sonst wie behandelt. Und auch Pflanzen, die man vielleicht nicht gleich mit Essen verbindet. Wenn Lavendel blüht, sieht das nicht nur wunderschön aus und betört unseren Geruchssinn. Aus Lavendel kann man auch richtig leckere Sachen machen. Deshalb habe ich die letzte Ernte dieses Jahres noch einmal dazu genutzt, leckeren Lavendelblüten-Sirup herzustellen.

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Naan-Brot Caprese

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Früher konnte ich Käse überhaupt nicht ausstehen. Absolut gar nicht. Die einzige, die damals Käse mochte, war meine Mama. Die Ablehnung gegen alles käsige hatten wir wohl von Papa. Aber dann gab es auf einer Nachbarschaftsfeier mal Tomate-Mozzarella-Spieße – und, mein Gott, waren die gut. Zwar hat sich in den Jahren darauf auch eine wunderbare Beziehung zwischen mir und anderen Käsesorten aufgebaut, doch Mozzarella ist immer noch etwas ganz besonderes. Damit bin ich auch nicht allein – zu jedem Grillen, Brunch oder Mädelsabend können wir uns darauf verlassen, dass eine Freundin einen großen, leckeren Teller Tomate-Mozzarella mit Balsamicoessig und Basilikum mitbringt.

Doch Caprese kann man auch wunderbar aufs Brot bringen. Gerade wo Tomaten langsam wieder Saison haben. Anstatt das Naan-Brot einfach zu kaufen, wollte ich es selber machen. Und zu meiner Überraschung ging das richtig richtig schnell und einfach: Zutaten zusammenwerfen, verkneten und ab in die Pfanne. Das Rezept wird sich hoffentlich nach 2/3 Malen einprägen. Besonders wenn man mal kein Brot oder Ähnliches zuhause hat, kann man sich in Null Komma Nix ein leckeres backen.

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Cremiges Blumenkohl-Curry

Es ist geschafft! Es ist vorbei! Meine Bachelorarbeit liegt friedlich und vollendet dem zuständigen Prüfer vor. Das heißt für mich: Hallo Leben! Endlich wieder Zeit für die schönen Dinge im Leben: Cocktailabende mit Freunden, mit einem guten Schmöker in der Sonne liegen, Scrapbooking, ins Kino gehen, Kochen und Experimentieren, etc.  – und das alles ohne schlechtes Gewissen.

Dazu kommt ja noch, dass bei mir vor allem kurz vor Abgabe ganz schön stressig wurde und so gut und gerne einfach mal TK-Gemüse, Pizza, schnelle Salate etc. auf dem Teller landete. Beim Kochen musste es schnell gehen und Bloggen war da schon gar nicht drin. Naja, aber das ist ja jetzt erst einmal vorbei. Jetzt wird wieder einen Gang zurückgeschaltet und wieder mit mehr Liebe gekocht. Da ich bei dem warmen Wetter heute einfach schlicht zu faul war, auch noch einkaufen zu fahren, kam all das in den Pott, was halt noch da war. Was gerne mal liegen bleibt: Der Blumenkohl.

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Zugegeben, mein Lieblingsgemüse ist er auch nicht gerade. (Liegt vielleicht daran, dass es ihn früher immer nur pur mit ein bisschen geschmolzener Butter und Semmelbröseln gab. Nicht gerade der Hit für kleine Kinder.) Aber was da ist, muss auch gegessen werden. Und als leckeres Curry, dachte ich, kann man ja nicht so viel falsch machen. Leider waren die Reststände an übrigem Gemüse ein wenig mickrig, weshalb es nur noch zwei verlorene Karotten und einige Tomaten zum Blumenkohl geschafft haben. Das hat dem Ganzen aber nicht geschadet. Im Gegenteil, das Blumenkohl-Curry kam ganz wunderbar an und wird daher in die Rezeptkartei mit aufgenommen 🙂 

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Brot mit neuem Powerkorn Amaranth

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Wenn weder Brot, Brötchen noch Toast im Haus ist, ist das wieder mal eine perfekte Gelegenheit, Brot zu backen. Nachdem das letztes Mal zwar alles ganz lecker, aber noch nicht wirklich ansehnlich war, wollte ich dieses Mal etwas daran arbeiten. Da die Brote, die ich bisher gebacken habe, immer eine ziemlich feste Struktur hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Ganze etwas aufzulockern.

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#issgesund – Was macht gesunde Ernährung aus?

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Gesunde Ernährung – kaum ein Thema wird in Zeitschriften, in den Sozialen Netzwerken und im privaten Umfeld in den letzten Jahren so heiß diskutiert. Die Gemüter spalten sich hierbei gewaltig. Die einen schwören auf rein pflanzliches Essen, die anderen glauben nur mit Nahrungsergänzungsmitteln kommen wir auf unseren Vitaminausgleich, mal werden Eier verteufelt, dann ist es wieder die Butter. Zum Thema, was gesund ist und was uns möglichst lange gesund, fit und jung hält finden sich aber etliche unterschiedliche Meinungen. Klar, dass das Thema also auch irgendwann größere Institutionen auf den Plan ruft. Ich finde es absolut richtig, gut und wichtig, dass sich auch Krankenkassen und  Versicherungen mit dem Thema der präventiven Gesundheitsvorsorge beschäftigen. So auch die Gothaer, die in ihrem Blog dazu aufruft, sich mal Gedanken zu dem Thema zu machen. Die Blog-Aktion findet dort unter dem Hashtag #issgesund statt. Ich kann allen, die dem Thema Bedeutung beimessen, sehr empfehlen, sich einfach mal durch die gesammelten Blogbeiträge zu klicken. Es sind wirklich viele spannende Blogger dabei und auch hier merkt man, dass – klar -sich vieles überschneidet, aber eben auch deutlich unterschiedliche Ansätze verfolgt werden. Super auch, dass man so ganz viele neue Blogs entdeckt! 🙂

Unter der Aktion sollten 5 elementare Fragen beantwortet werden, zu denen auch ich jetzt mal meinen Senf dazu gebe! Zu sagen bleibt noch, dass alle Antworten auf persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen beruhen 😉 Wenn ihr euch beim Lesen denkt ‚Hm, das sehe und mache ich ja ganz genauso‘ oder ‚Da kann ich gar nicht zustimmen.‘ freue ich mich auf eure Ansichten zum Thema, was wirklich gesund ist. Das ist ja zum Glück auch ein Thema, was sehr im Wandel ist und dessen Paradigmen sich immer wieder mit neuen Forschungsergebnissen ändern. Es bleibt also spannend! Hier aber erst mal zu den beantworteten Fragen:

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Was gehört für dich zur gesunden Ernährung?

Gesunde Ernährung ist ausgewogen, individuell, echt und frisch*. Ich halte absolut nichts davon, bestimmte Lebensmittel (aka „Weizen ist ja soooooo schlecht“ oder Zucker als Buhmann) pauschal zu verteufeln – denn das Maß macht ja bekanntlich das Gift. Man muss halt wissen, wovon man eher viel essen sollte (z.B. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Kräuter, Hülsenfrüchte,…), was in Maßen auf den Teller kommen sollte (z.B. hochwertige Öle, Nüsse, tierische Produkte, dunkle Schokolade,…) und was man sparsam und bewusst einsetzen kann (z.B. Genussprodukte). Was man gerne mag, sollte man sich aber auf gar keinen Fall verbieten. Manchmal muss man sich selbst eben nur fragen, ob man sich nicht vielleicht schon einfach so sehr an bspw. die Hand Süßigkeiten zum Nachmittag gewöhnt hat, dass man deshalb immer so ein verlangen danach hat. Gewohnheit macht nämlich auch viel aus. Aber letztendlich gibt es einfach nicht die eine gesunde Ernährungsweise. Meiner Meinung nach hat „gesunde Ernährung“ einen relativ großen Spielraum, in dem man sich ganz nach geschmacklichen Vorlieben bewegen kann. Dafür muss man aber ein bisschen Eigenleistung aufbringen und sich entsprechend informieren und auch mal die Augen beim Einkauf offen halten, neugierig sein. Was ist in dem Produkt drin? Wo kommt es her? Wie wurde es verarbeitet? Was braucht mein Körper, um flüssig zu laufen? Was macht das Essen mit meinem Körper? Jeder, der sich mit solchen Fragen wenigstens am Rande beschäftigt, hat schon mal einen guten Schritt in Richtung „gesunde Ernährung“ getan. Von der Ernährungsweise her denke ich, dass jeder selber einen Weg finden muss, was er für sich als gesund bezeichnet und was einem gut tut. Seien es Veganer, Vegetarier, Paleo-Vertreter und was es nicht noch alles gibt. Hauptsache der Ausgleich stimmt. Ich persönlich orientiere mich stark am Prinzip der basenüberschüssigen Ernährung (Informationen dazu z.B. hier: Zentrum der Gesundheit – Warum basische Ernährung?). Das heißt, bei mir kommen mehr basenbildende Zutaten (70/ 80%) auf den Teller als säurebildende (20/ 30%). Und da basenbildende Lebensmittel nun mal größtenteils Gemüse und Obst ist, machen diese auch die Hauptkomponenten meines Speiseplans aus.

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Vollkornbrot mit karamellisierten Sonnenblumenkernen

Und ich habe es wieder getan. Frisches Brot ist einfach mit das Beste. Typisch deutsch irgendwie! Und auch wenn ich das mit dem „in Form bringen“ noch nicht ganz so raus habe, ist zumindest der Geschmack schon mal da 🙂 

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Super nussige Haselnusscreme zum Welt-Nutella-Tag

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Heute ist Welt-Nutella-Tag! Da hatte ein schlauer Mensch eine schlaue Idee. Was wäre die Welt ohne Nutella? Um einige Genussmomente weniger und wahrscheinlich um ein kleines bisschen gesunder. Ich erinnere mich noch an früher, wo es einfach das Größte war den Teelöffel gleich ins Glas zu stecken und sich dann auf einmal wundert, wo denn auf einmal der ganze Inhalt hin ist. Okay zugegeben…auch heute passiert das hin und wieder noch! Stresssituationen und so.

Naja aber was ich eigentlich sagen wollte. Ja, Nutella ist toll. Allerdings wissen wir alle, dass es vielleicht nicht unbedingt auf unser täglich Brot gehört. Aber Nüsse sind ja auch gesund. Gesunde Fette sind da ein Stichwort. Und da ich auf Pinterest im Moment so viele tolle Bilder von selbstgerechten Nutella’s gesehen habe, dachte ich ist der World Nutella Day doch genau der richtige Tag, um das Projekt mal in Angriff zu nehmen. Und ich kann euch sagen: Es hat sich gelohnt! Und wie! Man kann selbst Süßen, wie es einem beliebt. Und es ist richtig nussig. Total lecker. So wie ich es mag. 

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Rucola-Walnuss-Pesto

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Wenn es um Geschenke geht, dann bin ich oft einfach furchtbar unkreativ. Irgendwie hat es sich in den letzten Jahren daher etabliert, Gutscheine für Dinnerabende zu verschenken. Und für eben so einen war es gestern mal wieder an der Zeit. Salate finde ich da immer zu langweilig, Suppe gab es schon letztes Mal und kleine, hübsch aufgetürmte Gemüsegerichte stehen bei mir sowieso an oberer Stelle.

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