Schnelle Frühlingstarte mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit! 🙂 Hätte mir jemand vor noch zwei Jahren gesagt, dass ich mich über den bloßen Fakt, dass dieses zarte Stangengemüse endlich wieder auf den Feldern sprießt, so freuen würde – nun – ich hätte vermutlich lachen müssen.

Spargel war bei meiner Familie eigentlich immer so ein Papa-Ding. Da wurde der erste Spartenstich gefühlt mehrere Monate vorher im Kalendar eingetragen und über die wenigen Wochen, die so liebevoll Spargelzeit genannt werden, im Ausmaß eines Jahresvorrats ausgenutzt. Lange Zeit mochte ich die labbrigen Stangen gar nicht. Nur in reichlich Sauce Hollandaise getunkt, kamen die Dinger irgendwie auf den Teller. Aber! Wie gut, dass sich Geschmacksnerven ja auch ändern.

Vier Gründe, um mehr Spargel zu essen:

  • Spargel ist ein echtes Fit-Food: Auf 100 Gramm hat er gerade mal 18 Kalorien und so gut wie kein Fett. Durch seine Ballaststoffe hält er außerdem lange satt.
  • Spargel wirkt durch die enthaltende Asparaginsäure entwässernd (die Nierenfunktion wird angeregt).
  • Zu seinen wertvollsten Nährstoffen gehören unter anderem Vitamin B1, Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E und K. Aber Achtung! Die Vitamine E und K sind fettlöslich und benötigen zur optimalen Verarbeitung immer etwas Fett. (Vitamin K ist zum Beispiel gut für Knochen, da es hilft, Kalzium aufzunehmen).
  • Kalium und Selen sind nur zwei weitere Beispiele für Nährwerte, die sich in großen Mengen im Spargel finden.
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Spargelquiche mit Rucola zum Ende der Spargelzeit

Zugegeben, mit Spargel konnte ich bislang nicht viel anfangen. Kein Geschmack und immer irgendwie komisch zu schneiden. Während andere jährlich ein großes Spargelfest ausrichten, bei dem das stangige Gemüse hoch und höher gelobt wird, versuche ich mein Bestes, die weißen Dinger in Sauce Hollandaise zu ertränken.

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